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Kultur

Die beeindruckendsten Denkmäler in Frankfurt

Max Hailer Max Hailer - Redakteur

Die beeindruckendsten Denkmäler in Frankfurt

Seit 1983 findet jährlich am 18. April der Internationale Tag des Denkmals statt.

Der Tag wurde nach einer Petition von UNESCO und ICOMOS so benannt. Das Ziel: das Bewusstsein für unser kulturelles Erbe zu schärfen und es vor Gefahren zu bewahren.
Dementsprechend und in Kenntnis unserer eigenen Leidenschaft Listen zu erstellen, haben wir unsere Lieblingsdenkmäler in Frankfurt ausgewählt. Eine schwierige Auswahl, bei der wir uns für die entschieden haben, die uns am stärksten bewegen.

Struwwelpeterbrunnen

Bild: Wolfgang Günzel

Hier ist ein Denkmal, das eindeutig von einem echten Fan des Autors geschaffen wurde, dem es gewidmet ist. Der Bildhauer: Franziska, der Autor, offensichtlich Heinrich Hoffmann.

Der Brunnen besitzt so viele Figuren und Anspielungen auf Hoffmanns legendäres Buch, dass es uns nicht einmal stört, den am Platz skateboardfahrenden Jugendlichen auszuweichen. (Oder es wird uns nicht stören, sobald der Lockdown vorbei ist.) Nicht einmal, dass der vermeintliche Brunnen nur die Hälfte der Zeit Wasser spritzt. Hier gibt es mehr als genug, um sich stundenlang an unsere Lieblingsgeschichten und -illustrationen zu erinnern.

Body of knowledge

Die einen finden die seltsame, acht Meter hohe Skulptur am Campus Westend der Goethe Universität hässlich. Andere langweilig – es ist nämlich verboten, sie zu besteigen. Wir aber lieben die Metapher, die sie darstellt: der denkende Mensch, zusammengesetzt aus mehreren Alphabeten und Sprachen. In gewisser Weise scheint sie daran zu deuten, dass wir alle gleich sind, weil wir alle nach Wissen streben. Aber wenn Metaphern nicht euer Ding sind, ist es immer schön, das Denkmal bei Nacht von innen aus beleuchtet zu sehen.

Gutenberg-Denkmal

Von Epizentrum – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Wenn es ein Denkmal gibt, auf das die Definition von beeindruckend zutrifft, dann ist das zweifellos der Gutenberg-Denkmal. Dem Erfinder des Buchdrucks gewidmet, wurde es zwischen 1856 und 1858 erbaut. Die Menge und Qualität der Details in seinen kolossalen Statuen, Reliefs und Inschriften ist solch, dass man Stunden damit verbringen kann, sie zu studieren. Ganz zu schweigen von der Größe des gesamten Komplexes.

Titelbild: Epizentrum – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons